Zerowaste-Ostern: 5 Tipps für ein Osternest ganz ohne Plastik

Zerowaste-Ostern

Das Osterfest kommt näher und näher, und spätestens diese Woche sollten wir gut organisierten Mamas und Papas die Osternester unserer Kleinen fertig vorbereitet haben. Wie wäre es denn dieses Jahr mit einem Zerowaste-Ostern? Ein Osterfest ohne unnötige Plastikverpackungen. Ja, ja ich weiß schon. Immer komme ich mit meinem Plastikfrei ;-). Tatsächlich ist es so einfach mit kleinen, aber bewussten Schritten mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag zu bringen. Und das Schönste daran ist, dass diese Veränderungen oft nicht nur unseren Geldbeutel schonen. Das Weniger an Müll kommt auch der Umwelt zu Gute.

Wenn ihr euch an diesem kleinen Leitfaden orientiert, dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Ab heute bringt euer Osterhase nur noch Zerowaste-Nester.

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1. Lieber Finger weg von fertigen Ostersets

Es könnte ja so einfach sein. Rein in den Laden und raus mit dem fertigen Osternest. Oder zumindest mit der kompletten Nest-Füllung. Nur leider hat das Ganze einen Haken und der heißt Plastik. Das Rundum-Sorglos-Paket gibt es nur eingeschweißt in jede Menge Verpackungsmüll. Deshalb würde ich euch raten eure Osternester lieber selbst zu füllen und zu gestalten. Das ist am Ende oftmals sogar günstiger als die vermeidlich schnelle Fertig-Variante.

2. Der (süße) Inhalt

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Ostern und Süßes sind untrennbar miteinander verbunden. Vor allem Schokolade ist ein wahrer Klassiker im Osternest. Im kleinen Schokoladen-Laden um die Ecke gibt es wundervolle, lose Pralinen zu kaufen, die sich perfekt als süße Überraschung eignen. Ein besonderer Genuss ganz ohne unnötige Plastikverpackung.

Wer es lieber gesünder will, dem seien meine veganen Energiebällchen oder meine Rote Beete Bällchen wärmstens ans Herz gelegt. Leckere Pralinen aus Rohkost, die komplett ohne zusätzlichen Zucker auskommen. Auch selbstgebackene Osterplätzchen sind eine schöne (wenn auch zeitaufwendigere) Idee.

3. Ostereier einfach selber färben

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Noch wichtiger als Süßes sind an Ostern echte Ostereier. Ganz traditionell hart gekocht und bunt eingefärbt in allen Farben des Regenbogens. Der Handel hat auch dafür eine schnelle Lösung und bietet fertig gefärbte Ostereier zum Kauf an. Klingt eigentlich gut, aber hier sollte man genau hinsehen bevor man kauft. Denn gefärbte Eier gelten als verarbeitetes Lebensmittel und müssen nicht mit dem sonst üblichen Eier-Code gekennzeichnet werden. Oftmals werden uns so billige Eier aus Käfig- (Kleingruppen-) oder Bodenhaltung untergejubelt. Noch dazu optisch ansprechend in jeder Menge durchsichtigem Plastik verpackt.

Wer wissen will was im Osternest landet, der sollte seine Eier besser selber färben. Tolle Tipps dazu findet ihr hier.

4. Die Verpackung – Das Osternest

Auch beim Osternest kommt man wunderbar ohne Plastik aus, denn ein hübsches Osternest lässt sich ganz einfach selber basteln. Schöne Upcycling-Möglichkeiten sind Tüten aus Altpapier, umfunktionierte Eierkartons oder Stoffsäckchen aus Altkleidern. Zweckentfremdete Schalen, Körbchen und alles, was der Haushalt sonst noch hergibt verwandeln sich ebenfalls schnell in eine tolle Osterüberraschung. Preiswert und umweltschonend. So steht eurem Zerowaste-Ostern nichts mehr im Wege.

5. Weniger ist mehr

Am Ende möchte ich euch noch einen entspannenden Gedanken mitgeben: Weniger ist mehr gilt auch an Ostern. Das Osterfest muss nicht in einer Geschenk- und Schokoladenflut enden. Ein paar ausgewählte und individuelle Kleinigkeiten reichen völlig aus um euren Kindern, Enkeln und Liebsten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und der größte Spaß ist immer noch die gemeinsame Eiersuche, oder :-)?

 

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Zerowaste-Ostern und eine fröhliche Eiersuche!

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