Alle Jahre wieder – Mit Achtsamkeit gegen den Weihnachtsstress

Achtsamkeit und Wertschätzung sind die Zauberformel gegen den Weihnachtsstress

Weihnachtssterne in den Fenstern, Plätzchenduft in der Nase und der perfekte Adventskranz auf dem Tisch.

Ja, ja es ist wieder Dezember und der Weihnachtsstress greift langsam aber sicher um sich. Irgendwie hat man alle Jahre wieder das feste Ziel, dass DIESES Jahr ganz anders wird. Viel entspannter und viel organisierter. Mit besserem Zeitmanagement und Geschenken, die schon im November fertig gepackt bereit liegen.

Und? Seid ihr erfolgreich gewesen mit euren Plänen? Ich leider nicht. Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich bekomme trotz aller Anstrengungen allmählich das Gefühl, dass mir alles ein bisschen zu viel wird. Adventskranz, Adventskalender, Plätzchen backen, Nikolaustüten packen, weihnachtliche Deko, Christbaum kaufen, Kommunikation mit der Verwandtschaft, Planung der Feiertage und und und.

Viel zu tun und viel zu wenig Zeit.

Warum? Weil ich natürlich wieder zu spät mit all den Aufgaben angefangen habe. Eine familieninterne Krankheitswelle sorgt derzeit noch für weitere Verzögerungen. Nun wächst der Zeitdruck stetig, denn eines ist klar: Spätestens am 24. Dezember muss alles erledigt sein.

Jeden Abend schlafe ich deshalb mit einer To-Do-Liste vor Augen ein. Ich hake Pflichten ab, anstatt die schönen Momente auf dem Weg zu genießen. Von besinnlicher Weihnachtsstimmung bisher leider keine Spur. Da helfen auch die Sterne im Fenster nichts.

Mein Fazit: Wir brauchen ganz dringend einen Masterplan gegen den Weihnachtsstress!

Zugegebenermaßen ist es an diesem 09. Dezember für langfristiges Zeitmanagement schon zu spät. Also was tun? Heute durfte ich einen möglichen Ausweg erspüren. Beim Einschlafen kuschelte sich mein kleiner Großer richtig fest an mich. Alles war plötzlich so weich und warm. Und auf einmal war die To-Do-Liste verschwunden. Sie war wie ausgelöscht aus meinem Kopf. Das erste Mal seit Wochen. Meinem Kind ist es nämlich völlig egal, ob alles perfekt ist. Für ihn ist nur wichtig, dass ich da bin. Mit Herz und Kopf und ohne Zeitdruck und die ständige Gereiztheit.

Also weg mit der Perfektion! Lieber nicht perfekt, als dauergestresst.

Nicht alles ist Pflicht. Vieles ist unwichtiger als wir im ersten Moment denken. Lasst uns gemeinsam tief durchatmen gegen den Weihnachsstress. Lasst uns Prioritäten setzen und improvisieren, denn wer weiß. Vielleicht wird das Ergebnis so viel schöner als jede Perfektion. Seid achtsam mit euch und euren Ressourcen. Auch oder gerade im oft hektischen Dezember. Und lasst uns wieder mehr auf die kleinen Glücksmomente im Leben konzentrieren. Eine Umarmung, einen Kuss oder auf ein liebes Wort.

Ich werde einfach kuscheln gegen den Weihnachtsstress.

Mitmachen dringend empfohlen ;-).

 

 


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